Informationen · 20. April 2026 0

Ursula „Usch“ Steiner – Schirmherrin des Hochlandlaufes 2026 und langjähriges Mitglied der SG Weißig e.V.

Wir stellen „Usch“ für euch vor.
Bei Lies Krüger, auf dem Sportplatz der Technischen Hochschule, entdeckte Usch ihre Leidenschaft für die Leichtathletik. In ihrer Trainingsgruppe standen Werte wie Gemeinschaft, Ehrgeiz und Beständigkeit schon früh im Mittelpunkt. Der Sport wurde zur Lebensschule: „Hier lernst du, wer du bist, wenn du durchhältst.“

Für Usch zeigen die vielseitigen Disziplinen in der Leichtathletik: Es gibt nicht den perfekten Weg – finde deine Stärken und erweitere deine Fähigkeiten Schritt für Schritt. Ob Sprint, 4×100 m, Diskus, Kugelstoßen oder Hürden – jeder Bereich zahlt sich aus, wenn du dranbleibst.

Höchstleistung beginnt im Kleinen. Ihre Sprint-Erfolge belegen, dass harte Arbeit, gutes Training und klare Ziele greifbare Ergebnisse bringen. Eine besondere Herausforderung war das Meistern der Hürden: Drei statt vier Schritte zwischen den Hindernissen – keine Sackgasse, sondern Lernchance. Technische Herausforderungen wurden zu Sprungbrettern, um den eigenen Körper und Rhythmus besser zu verstehen.

Die Trainingseinheiten gaben Usch die Sicherheit, das Erlernte bei Wettkämpfen am Wochenende umzusetzen. Wintertraining am Samstag auf dem Wolfshügel stärkte Durchhaltevermögen und Kontinuität – auch wenn die Tage kürzer sind oder die Motivation fehlt. Dagegen waren die Trainings in der Halle eine Freude. Ihr Trainer Horst Handschuh zeigte ihr, wie gute Führung motiviert, beharrlich zu bleiben und jeden Tag etwas besser zu werden.

Woraus sie persönlich ihre Motivation zog?

Langjährige Freundschaften und der Austausch mit Menschen unterschiedlicher Generationen gaben ihr Halt. Sie war Teil eines größeren Projekts – der Sportgemeinschaft, die sie begleitete, auch wenn Rückschläge kamen. Die Unterstützung über Jahre hinweg stärkte ihr Selbstvertrauen: Sie traute sich mehr zu, ging Risiken ein und probierte Neues aus – weil sie wusste, dass man nicht allein ist. Reisen zu anderen Vereinen und internationale Begegnungen zeigten, dass Leidenschaft Türen öffnet. Besondere Wettkämpfe oder gemeinschaftliche Feiern erinnerten daran, dass Freude am Sport ebenso wichtig ist wie Siege.

Was sie jüngeren Athleten bzw. ihrem jüngeren Ich mit auf den Weg geben würde?

Dranbleiben lohnt sich: Kontinuität im Training führt zu sichtbaren Fortschritten. Kleine, beständige Schritte führen zu großen Ergebnissen. Die Gemeinschaft nutzen: Mentoren suchen, im Austausch mit Teamkameradinnen und -kameraden bleiben, andere unterstützen. Verantwortung übernehmen: Im Verein engagieren, an andere denken und Wissen teilen. So wächst man mit der Gruppe.

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